Sehr geehr­ter Herr Ober­bür­ger­meis­ter,
Sehr geehr­te Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen,

Einem afri­ka­ni­schen Sprich­wort zufol­ge, kön­nen auch vie­le klei­ne Leu­te, wenn sie an vie­len klei­nen Orten vie­le klei­ne Din­ge tun, das Gesicht der Welt ver­än­dern. Ich den­ke, dass genau die­ses in den letz­ten Mona­ten in Bam­berg gesche­hen ist. Es wur­de zwar das Gesicht der Welt noch nicht groß ver­än­dert aber das Gesicht der Stadt Bam­berg hat sehr huma­ne Züge bekom­men, auf die wir alle stolz sein kön­nen.

In die­sem Sin­ne sieht sich auch die Wäh­ler­ge­mein­schaft „Bam­bergs unab­hän­gi­ge Bür­ger“ in der Ver­ant­wor­tung dazu bei­zu­tra­gen, dass an vie­len klei­nen Orten vie­le klei­ne Din­ge getan wer­den, die allen Bür­gern in unse­rer Stadt zugu­te kom­men, daher stim­men wir dem dies­jäh­ri­gen Haus­halt zu.

Zunächst dan­ken wir den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern für ihre Geduld und Kom­pro­miss­be­reit­schaft bei der Bewäl­ti­gung der Flücht­lings­fra­ge. Die­se gro­ße Hil­fe ist nicht selbst­ver­ständ­lich und so man­cher ist über sei­nen Schat­ten gesprun­gen.

Auch hier wur­den die klei­nen Din­ge wie Paten­schaf­ten und Auf­nah­men ein­zel­ner Fami­li­en in einer Pfar­rei, die nicht im Focus der Flücht­lings­quar­tie­re liegt, son­dern in Gau­stadt, zur huma­ni­tä­ren Hil­fe.

Unser Dank gilt aber auch den Mit­tel­ständ­lern und Inves­to­ren unse­rer Stadt, die mit ihren Bei­trä­gen an Ein­kom­men­steu­ern und Inves­ti­tio­nen dafür Sor­ge tra­gen, dass in Bam­berg so vie­les vor­an geht. Im Gegen­zug sol­len unse­re Stim­men im Stadt­rat dazu bei­tra­gen, dass wei­te­re Gewer­be­flä­chen auf dem Kon­ver­si­ons­ge­län­de geschaf­fen wer­den. Wir wer­den alle davon pro­fi­tie­ren.

Unse­ren Ehren­amt­li­chen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, vor allem der Jugend, dan­ken wir für ihr gro­ßes Enga­ge­ment im kul­tu­rel­len Bereich. Aber auch wir, Bam­bergs unab­hän­gi­ge Bür­ger wer­den uns wei­ter­hin hilf­reich um die klei­nen sowie gro­ßen kul­tu­rel­len Anlie­gen küm­mern.

So konn­ten wir im dies­jäh­ri­gen Haus­halt mit 5.000,- € das Fami­li­en­pfle­ge­werk und damit allein­er­zie­hen­de Müt­ter und Väter in Not­si­tua­tio­nen unter­stüt­zen. Für den Spiel­platz am Syl­va­ner­see in Gau­stadt konn­ten 20.000,- € von uns bereit­ge­stellt wer­den um dem Wunsch der Jugend, klei­ne Ver­än­de­run­gen und Ergän­zun­gen der Spiel­ge­rä­te, zu ermög­li­chen.

Zu guter Letzt konn­ten wir wei­te­re 50.000,- € für die Fort­füh­rung der Sanie­rung des Gau­stadter Sport­sta­di­ons bereit­stel­len.

Ver­an­kert haben wir die­ses Pro­jekt im Mes­ser­schmitt-Papier der Gro­ko und dan­ken des­halb der CSU und SPD für ihre Unter­stüt­zung.

Im Jahr 2017 und den Fol­ge­jah­ren ste­hen noch grö­ße­re Pro­jek­te für die Sanie­rung des Gau­stadter Sport­sta­di­ons an, die die Auf­recht­erhal­tung der Ver­pflich­tungs­er­mäch­ti­gung von 400.000,- € unter Beweis stel­len. Des­halb freu­en wir uns auf den Bericht über die Ein­zel­maß­nah­men der oben genann­ten Sanie­rung in 2016.

Die uner­war­te­ten Mehr­ein­nah­men in Höhe von 3,5 Mio € Schlüs­sel­zu­wei­sun­gen, sehen wir sinn­voll in der Haus­halts­aus­gleichs­rück­la­ge auf­ge­ho­ben. Ermög­li­chen die­se Gel­der für die Zukunft Sanie­run­gen, ob Schu­len oder Sport­stät­ten, ohne Schul­den­auf­nah­me wei­ter­zu­füh­ren.

Zu guter Letzt dan­ken wir allen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen für die gute Zusam­men­ar­beit in 2015.

Beson­de­ren Dank gilt den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Ver­wal­tung und allen aus den Toch­ter­ge­sell­schaf­ten, den Geschäfts­füh­rern und Refe­ren­ten, glei­cher­ma­ßen wie ihnen Herr Ober­bür­ger­meis­ter und ihren Stell­ver­tre­tern Herrn Dr. Chris­ti­an Lan­ge und Herrn Wolf­gang Metz­ner.

Wir, Bam­bergs unab­hän­gi­ge Bür­ger, wün­schen Ihnen allen ein fro­hes Weih­nachts­fest und ein gutes fried­vol­les und erfolg­rei­ches Jahr 2016!